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Wie definiert sich Business Intelligence und warum wird BI benötigt?

Der englische Begriff Intelligence bedeutet in diesem Zusammenhang nicht unbedingt Intelligenz an sich, sondern eher die aus dem Sammeln und Aufbereiten erworbener Informationen gewonnenen Erkenntnisse. Die in allen Bereichen eines Unternehmens gesammelten Daten werden genutzt, um unter verschiedenen Blickwinkeln die Situation des Unternehmens zu analysieren und gegebenenfalls zu bewerten. Dies soll die Unternehmensführung dabei unterstützen, schneller auf neue Herausforderungen im Markt zu reagieren und die Organisation und die Abläufe im Unternehmen flexibler zu gestalten.
Mit BI gelingt es, Geschäftsdaten so zu analysieren, dass operative, taktische und strategische Entscheidungen unterstützt und getroffen werden können.

 

BI teilt sich in 3 Phasen:  

Datenintegration und -Speicherung: Die Daten verschiedenartiger IT-Systeme in einem Unternehmen werden zusammengefasst, abstrahiert und miteinander in Verbindung gebracht. Die Daten können sowohl aus Standard-Software wie SAP, Siebel, Microsoft Dynamics etc. oder aus speziell für das Unternehmen geschriebener Software (initPRO, ...) kommen. Für BI ist es egal auf welcher Basis die Daten in den Systemen gehalten werden, denn es ist möglich, auf alle bekannten Datenbanken (Oracle, SQL Server, MySQL, DB2, ...) und Dateiformate (Excel, CSV, Flatfile, ...) zuzugreifen.
bi-cube.jpg

 

Bereitstellung der Daten in einem multidimensionalem Datenwürfel oder Cube .
 
 
Daten-Präsentation durch Management-Werkzeuge (z.B. Excel, ProClarity, ...): Durch diese dritte Phase, auch "knowledge sharing" genannt, werden die Erkenntnisse dann im Unternehmen kommuniziert. Die Verbreitung dieser Erkenntnisse soll dazu dienen, Entscheidungsgrundlagen für Maßnahmen und Aktionen zu liefern.
Diese drei Phasen teilen sich den Arbeitsaufwand auf in ca. 80 % für die Datenintegration, 10 % für den Cube und 10 % für die Präsentation.